In dem 2019 entstandenen Dokumentar-Film „Woher komme ich. Wohin gehe ich.“ werden die Geschichten von fünf Protagonist:innen mit Erfahrungen von Sprachlosigkeit, Verlust der Heimat und Flucht erzählt: Sayed aus Afghanistan, dem das Erlebte noch zu nah ist, um Worte dafür zu finden. Hector, dem erst im Laufe der Filmaufnahmen bewusst wird, warum seine Bilder immer von Krieg und Zerstörung sprechen. Eva, die es selbst 70 Jahre „danach“ immer noch nicht erträgt, wenn in ihrer Wohnung nachts kein Licht brennt. Und Bosijlka, die einen Verein für bosnische Frauen gegründet hat, um die Traumata aus dem Balkankrieg gemeinsam zu verarbeiten.